Das etwas andere Marketing Lexikon
- mündliche Befragung
- Die mündliche Befragung (-> Interview) erfolgt persönlich und wird daher auch persönliche Befragung in der empirischen -> Marktforschung genannt. Dabei unterscheidet man wie die Befragung durchgeführt wird. Es gibt das standardisierte bzw. vollstrukturierte -> Interview, bei dem alle Fragen fest vorgegeben sind. Daneben gibt es noch noch das teilstandardisierte bzw. teilstrukturierte Interview, bei dem man einige Fragen variieren kann, um so besser auf den Probanden eingehen zu können. Und zu guter letzt finden wir bei der persönlichen Befragung noch die nichtstandadisierten bzw. unstrukturierten Fragen. Diese Fragen sind dann meist freie Fragen mit einem Leitfaden für den Interviewer. Diese Frageart wird auch -> Tiefeninterview genannt.
Vorteile:
- Der zu Befragende kann sich schlecht einer Frage entziehen und somit das -> Repräsentanzproblem gesenkt wird.
- Die Qualität der Befragung ist sehr hoch, da man genaue Antworten erhält.
Nachteile:
- hohe Kosten im Gegensatz zu anderen Befragungsmethoden
- hohe Gefahr von -> Interviewer-Bias
- Neuproduktbewertung
- -> Produktbewertung
- Nutzen
- Hauptsächlich wird unterschieden in Grundnutzen (Primärbedürfnisse) und Zusatznutzen (Sekundärbedürfnisse). Ein Nutzen stellt aus Sicht des Konsumenten die größtmögliche Befriedignung seiner Bedürfnisse bei einen gegebenen Mitteleinsatz (meist in Form von Geld) dar. Die Maslow'sche bedürfnispyramide veranschlicht dies grafisch sehr gut. Ein Grundbedürfnis für jeden Menschen könnte z.B. die Mobilität durch einen eigenen PKW sein - Zusatznutzen hierzu wären dann, Navigationsgerät, Alufelgen, Lederausstattung, etc.
- Produkt-Bewertungsmatrix
- Die Produkt-Bewertungsmatrix (->Produktbewertung) gewichtet die Hauptkriterien je nach angenommenen, meist subjektiven, Gesichtspunkten und setzt diese in das Verhältis mit der Wahrscheinlichkeit das die Produktidee die Anforderungen in dieser Hauptkategorie erfüllen kann.
- Produktbewertung
- Die Produktbewertung im Marketing stellt die zweite Phase im Produkt-Planungsprozess (->Produktplanung, ->Innovationsprozess) dar. Dabei versucht man in der Produktbewertung diejenige Produktidee aus den, im ersten Schritt erstellten Ideenalternativen (->Screening), herauszufiltern. Die erfolgsversprechenste Produktidee ist die, welche in bezug auf Ziele, Ressourcen und Restriktionen am besten abschneidet. Für die Bewertung von Produkten können folgende Verfahren eingesetzt werden:
- Prüflistenverfahren (Checklistenverfahren)
- Produkt-Bewertungsmatrix
- Wertskalaverfahren
- Produktbewertungsverfahren
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