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Das etwas andere Marketing Lexikon
schriftliche Befragung
Die schriftliche Befragung ist in der empirischen -> Marktforschung als das Gegenstück zur mündlichen Befragung zu sehen. Der Vorteil der schriftlichen Befragung ist, dass man zu relativ geringen Kosten eine schnelle und große Masse an zu befragende Personen versenden oder überreichen kann (entweder per post, durch persönliche Weitergabe, oder durch Medien wie in Zeitungen oder als Beilagen in Zeitschriften). Der Nachteil ist, dass man bei schrifltichen Befragungen eine relative geringe Rücklaufquote hat und man dementsprechend große Mengen aussenden muss um eine gewisse -> Repräsentanz zu erhalten.
Scoringmodell
Modell bei der ->Punktbewertung zur Unterstützung um Produktideen gewichten und bewerten zu können. Die zur Auswahl stehenden Produktalternativen stammen meist aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten (->Produktentwicklungsprozesse). Im produktpolitischen Bereich sind auch die wichtigsten Forschungs- und Enwicklungsprojekte anzutreffen.
Supplement
Supplement erscheinen regelmäßig und sind thematisch bezogene Beilagen in Zeitungen und Zeitschriften. Die Supplements können eingeteilt werden in Programm-Supplements, unterhaltende oder meinungsbildende Supplements (wie z.B. die SZ-Extra als Magazin in der SZ-Zeitung wöchenlich beigelegt) und Fachzeitschriften-Supplements (diese sind meist Branchenübergreifend oder noch fachspezifischer zu einem Thema). Das Hauptziel der Supplements ist es dem Leser einen so starken mehrwert zu bieten, dass der Leser stärker an das Medium gebunden wird (Leserbindung).
Tausender Kontakt Preis (TKP)
Der → Tausender Kontaktpreis wird sowohl in der Online-, wie auch in der Offlinewerbung häufig verwendet. Seinen Ursprung hat der TKP aus der Offlinewerbung. Dabei drückt der TKP die Kosten aus, die anfallen, um 1.000 Kontakte zu generieren. Bei → Zeitschriften sind damit die Leser gemeint, die durch Anzeigenschaltungen erreicht werden können und im Onlinebereich äquivalent dazu die User/Surfer, die durch → Werbebanner oder Newslettermailings erreicht werden können. Je qualifizierte die Kontakte desto höher auch der TKP.

Bei einer → Zeitschrift sind die Werbeplätze begrenzt und daher kommen → Restplätze nur selten vor. Im Onlinebereich gehören jedoch → Restplatzvermarktungen zum Daily Business.

So errechnen Sie den TKP anhand eines Beispieles:
Folgende Vorgaben nehmen wir als gegeben an:
Ihr Onlinewerbebanner wird z.B. 1.200.000 mal geschaltet (=> Impression). Sie haben für die Schaltungen insgesamt 4.800,00 EUR investiert. Demnach errechnet sich ein TPK von:

Errechnung des TKPs aufgrund von Volumen der Anzeigen- bzw. → Bannerschaltungen (→ Impression):
Die Formel lautet:
TKP = Budget / (Impressions / 1.000)
TKP = 4.800 EUR / (1.200.000 / 1.000) = 4.800,00 EUR / 1.200 = 4,00 EUR

In der Praxis fällt jedoch die Rechnung meist anderst aus, als hier in diesem anschaulichen Beispiel, da der TKP verhandelt wird und sich die → Impressions daraus errechnen.

Bleiben wir bei den Zahlen von oben:
Ihr Budget: 4.800,00 EUR
Der Vermarkter bietet Ihnen einen TKP von 4,00 EUR an:

Die Formel lautet:
Impressions = (Budget / TKP) * 1.000 = (4.800,00 EUR / 4,00 EUR) * 1.000 =
= 1.200 + 1.000 = 1.200.000 Impressions

Wenn Sie jedoch wissen wollen welches → Budget Sie benötigen um bei einem TKP von 4,00 EUR 1.200.000 → Impressions zu generieren, dann gilt folgende Formel:

Budget = (Impressions / 1.000) * TKP = (1.200.000 / 1.000) * 4,00 EUR = 1.200 * 4,00 EUR = 4.800,00 EUR

Tausender Kontaktpreis
→ TKP

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