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Konfliktmanagement - Wer einige Regeln beachtet, kann häufig konstruktive Lösungen finden |
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Abstimmung 1.5/5 (2 Sterne) Wo Menschen miteinander arbeiten, entstehen auch Konflikte. Konflikte werden durch unterschiedliche Interessen der Beteiligten ausgelöst. Beispielsweise kann es zwischen Inhaber und Mitarbeitern, zwischen Lieferern und Abnehmern oder zwischen Kunden und Vertriebsmitarbeitern zu Problemen kommen.
Das Problem ist, dass es immer Abhängigkeiten zwischen den Beteiligten gibt. Konflikte werden durch Stress, Konkurrenz, Überlastung oder Gängelung von Mitarbeitern gefördert. Besonders problematisch ist, dass sich Konflikte in der Praxis nur selten vollständig auflösen lassen. Daher steht bei Konflikten die Suche nach einem für beiden Seiten tragfähigen Kompromiss im Vordergrund. Wer die folgenden Regeln beachtet, hat gute Chancen, einen solchen Kompromiss zu finden.
- Störfaktoren oder potenzielle Problemfelder sollten so früh wie möglich angesprochen werden. Ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis und ein „herunterschlucken“ führen fast immer dazu, dass sich der Ärger aufstaut und dann zu noch größeren Problemen führt.
- Jeder Konflikt sollte von allen Beteiligten möglichst exakt beschrieben werden: Worum geht es? Was ist der zentrale Streitpunkt? Wer ist beteiligt? Wer ist ggf. auch später von einer Entscheidung betroffen?
- Alle Beteiligten sollten darauf achten, dass sie dem jeweiligen Gegenüber auch intensiv zuhören und nicht nur ihre eigene Meinung mehr oder weniger lautstark kundtun. Besser ist es, anderen nicht ins Wort zu fallen, und vor einer weiteren Meinungsäußerung noch einmal nachzudenken.
- Durch Wortwahl den Konflikt entschärfen: Befehlston, Sarkasmus oder einseitige Beschuldigungen führen zu keiner Lösung. Günstiger ist es, wenn man Formulierungen wie „Wir könnten…“ oder „Wir sollten…“ findet. Diese Vorgehensweise ist zwar bei Geschäftsverhandlungen weniger Ziel führend, kann bei Konflikten aber einen Durchbruch bringen.
- Durch Köpersprache den Konflikt entschärfen: Arme verschränken, Blickkontakt meiden, Kopf oder Körper wegdrehen signalisiert dem Gegenüber mangelndes Interesse oder Gleichgültigkeit. Besser ist es, durch eine „offene“ Haltung mit Blickkontakt einen Zugang zum Streitpartner zu bekommen.
- Formulieren, wo man selbst bereit ist, Zugeständnisse zu machen. So wird signalisiert, dass die Fronten nicht total verhärtet sind, und es ist für den anderen leichter, sich ebenfalls zu öffnen. Häufig stellt sich auch heraus, dass man gar nicht so weit wie gedacht voneinander entfernt ist.
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