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Mehr Erfolg durch mehr Ideen in der Haushaltwerbung PDF Drucken E-Mail

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Mit guten Ideen erzielt man in der Haushaltwerbung bessere Ergebnisse – das zeigen die Praxisbeispiele des ersten Buches zu diesem Thema „Bitte hier Werbung!“ Das im November 2006 vom Institut für HaushaltMarketing herausgegebene Fachbuch „Bitte hier Werbung!“ befasst sich mit den Faktoren, die maßgeblich den Erfolg von Haushaltwerbeaktionen beeinflussen. Auf Grundlage einer Analyse von Praxisbeispielen werden die Top- und Flopfaktoren von Haushaltwerbung aufgezeigt. „Mit Hilfe dieser Erkenntnisse lassen sich“, nach Einschätzung von Armin Fay, Vorstandsvorsitzender des WVO – des Verbunds der Werbevertriebsorganisationen e.V. – „Aktionen im Haushaltmarketing von vorneherein besser planen und erfolgreicher durchführen.“ Der WVO begrüßt die Initiative, die das Institut für HaushaltMarketing mit der Herausgabe des Buches ergriffen hat. Vor allem, weil die Lektüre deutlich macht, dass die in den letzten Jahren geführte Preisdiskussion in eine Sackgasse führt und der Fokus vielmehr auf dem Potenzial des Mediums liegen sollte. Die vier Erfolgsfaktoren Die Analyse des Instituts für HaushaltMarketing ergab, dass die drei Erfolgsfaktoren Planung, Gestaltung und Zustellqualität mit steigender Professionalisierung zu einem immer besseren Ergebnis in der Haushaltwerbung führt. Die Missachtung nur eines einzelnen Faktors werde sofort zum K.-o.-Kriterium für eine ganze Aktion. Mit dem Erfolgsfaktor Ideen verhält es sich nach Einschätzung des Instituts etwas anders. „Denn die meisten relativ erfolgreichen Aktionen kommen auch ohne eine wirklich kreative Idee aus. Gelingt es jedoch, eine Aktion mit einer solchen Idee zu verbinden, dann (...) erhöhen sich die Erfolgswerte.“* Ideen sorgen für mehr Aufmerksamkeit und Kundenbindung Der Briefkasten unterscheidet sich von anderen Orten, an denen um Verbraucher geworben wird, dadurch, dass er in den meisten Haushalten regelmäßig einmal pro Tag Beachtung findet. „Wer sich hier etwas Ungewöhnliches einfallen lässt, hat bereits eine gute Ausgangsposition für erhöhte Aufmerksamkeit.“* Diese Behauptung belegt das Buch durch Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen. Sie reichen von Ikea-Briefkastenaufklebern, über Briefkastenmagnet-Aktionen, bis hin zur Verteilung von Fußmatten, um erhöhte Aufmerksamkeit für einen Privatsender zu erzielen. Das Beispiel der Volksbank Wulfsen soll hier für viele andere stehen. Es veranschaulicht, wie man mit einer kreativen Verteilaktion erhöhte Aufmerksamkeit erzielt und Kundenbindung schafft. „Um einen speziellen Modernisierungskredit bei der Zielgruppe der Eigenheimbesitzer bekannt zu machen, ging die Bank eine Kooperation mit einem Bäcker vor Ort ein. (...) Unter dem Motto Nie mehr kleine Brötchen backen... wurden an einem Wochenende im Sommer 2006 frische Brötchen und ein Flyer in Gebieten mit einem hohen Eigenheim-Anteil zugestellt. Der Flyer enthielt zugleich einen Baumarktgutschein über 40,- Euro, der bei Vertragsabschluss eines Modernisierungskredits (ab einer gewissen Höhe) eingelöst werden konnte. Die auf die Zielgruppe abgestimmte emotionale Ansprache verschaffte der Bank hohe Sympathiewerte und half, die Hemmschwelle von potenziellen Kreditnehmern abzubauen.“* Das Potenzial des Mediums Haushaltwerbung wird durch die Praxisbeispiele im Buch „Bitte hier Werbung!“ veranschaulicht und kann nach Einschätzung des WVO den Haushaltwerbern und -werbetreibenden helfen, die Aufmerksamkeit wieder auf das Erreichen von Marketingzielen zu lenken. Armin Fay bringt es auf den Punkt: „(...) Ein Buch aus der Praxis für die Praxis. Am besten, man erklärt es zur Pflichtlektüre für alle Haushaltwerber und Marketingentscheider.“
 
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